terrorist-logo

Story

Tahir, ein Taxifahrer irakischer Herkunft, lebt mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in einer Hamburger Hochhaussiedlung. Die Familie hat nicht viel Geld, aber sie bemühen sich, dass Leben ihrer Tochter so schön wie möglich zu gestalten und ihr die besten Zukunftschancen zu bieten.

Andi, Victor und Lars sind perspektivlose Kriminelle. Als sie die Shishabar von Tahirs Freund Farid besuchen und dort eine Bombe zurücklassen, gerät Tahir zwischen die Fronten. Seine Frau und Tochter müssen mit ansehen, wie ihnen ihr gewohntes Leben entrissen wird; Presse, Polizei und Mitmenschen machen ihnen das Leben zur Hölle. Es ergibt sich die Frage, was genau TerrorIst…

TerrorIst ist ein Kurzfilm, der die Vorurteile gegenüber muslimisch gläubigen Menschen in der westlichen Welt behandelt. Ein Film über vorschnelles Urteilen und darüber, dass die Dinge nicht immer so sind wie wir meinen.

 

Statement des Regisseurs

Daniel A. Negenborn

Daniel A. Negenborn

Terror. Fast täglich hört man dieses Wort, wenn unsere Medien uns rund um die Uhr von Anschlägen, Angst und Gewalt aus der Welt berichten. Terrorismus ist scheinbar überall. In den USA, in Europa, auf der ganzen Welt. Ein großes Puzzle aus unzähligen Teilen. Niemand scheint sicher.

Wenn wir von Terroristen sprechen, meinen wir meistens Menschen, die ihren Glauben vorschieben, um schreckliche Anschläge zu planen und zu verüben. Doch Terrorismus lebt nicht nur von den schrecklichen Taten, sondern auch von der Angst, die durch diese entsteht. Die Angst, selbst zum Opfer zu werden. Man fragt sich: Bin ich sicher? Dabei schreiben wir Terrorismus den Terroristen zu, doch was ist eigentlich mit denen, die es den Terroristen ermöglich, ihre Botschaften zu verbreiten?

Ein Puzzleteil sind sicherlich die Medien. Die Nachrichten scheinen voll von Terror. Dabei helfen sie dem Terrorismus indirekt zu seinen Ausmaßen und geben ihm ein Gesicht. Die Sensationsgeilheit der Medien dient als Nährboden des Terrors. Und er wächst. Jeden Tag. Längst wirkt er sich auf die Gesellschaft aus. Terror schafft Angst und schnell entstehen Vorurteile. Wir sehen den Terror überall, auch oft dort, wo er nicht ist. Wir wollen uns schützen. Schnell beginnen wir damit, Andersgläubige auszugrenzen, egal ob sie tatsächlich Teil des Terrors sind oder nicht; Man begegnet ihnen mit Argwohnen. Da stellt sich mir die Frage, inweit sind wir so selbst ein Teil des Terrors?

Fest steht: Der Terror in seiner jetzigen Form kann ohne die heutige Mediengesellschaft nicht enstehen. Doch dabei sind die Medien sicherlich nur ein kleines Teil des großes Puzzles. Eine Lösung? Abschalten ist sicherlich keine Alternative. Wir können jedoch etwas tun: Die Angst und Vorurteile bekämpfen. Wir sollten nicht zu schnell glauben, was uns präsentiert wird. Wir sollten kritisch hinterfragen und nicht zu schnell Urteilen. So öffnen wir der Angst nicht vorschnell die Türen und geben ihr keine Chance, in unsere Köpfe einzudringen.

Mit „TerrorIst“ wollen wir auf diese Problematiken aufmerksam machen: Auf den Terror, auf die Vorurteile und die Angst. Auf das Puzzleteil, welches wir selbst dazu beitragen. „TerrorIst“ ist ein Film über Liebe, Angst und Hass. Ein Film über die Frage, was TerrorIst. (Daniel A. Negenborn)

 

Statement der Produzenten

crew-s-s

Saskia Sperfeld

Wir sind Studenten der Hochschule „die medienakademie“ und die Produzenten des Kurzfilms „TerrorIst“. Das Drehbuch entstand im Rahmen einer Belegarbeit in der Uni. Es ist ein Film der das immer aktuellere Thema Terrorismus aufgreift.

crew-m-t

Madeleine Toth

Dieser Film ist unser erstes großes Projekt, bei dem wir uns der Herausforderung stellen, unseren eigenen Film zu produzieren. Um ihn auf die große Leinwand bringen zu können, sind wir auf finanzielle,  sowie materielle Unterstützung angewiesen.

Als Studenten und Filmschaffende ist es unser Ziel, uns mit diesem Projekt in der Branche zu etablieren. Wir sind überzeugt mit diesem Film einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. (Madeleine Toth & Saskia Sperfeld)